Stadttaubenprojekt Jena

Stadttauben

Stadttauben sind verwilderte Nachkommen von Haus- und Brieftauben, denen der Mensch einst einen hohen Bruttrieb angezüchtet hat. Sie nutzen vorrangig hohe Gebäude als Ruhe- und Nistplätze.

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‌‌ Notfall-Telefon

Wenn Sie eine verletzte oder kranke Taube finden, rufen Sie bitte unsere Notfallnummer an.
Ehrenamtliche Tierschützer versuchen, dem in Not geratenen Tier umgehend zu helfen.
 
Tel.: 0179 77 10 560 oder 0176 61 32 2121

‌‌ Wichtiger Hinweis

Für den Erfolg des Projektes ist es von Bedeutung, dass die Tauben nicht an anderen Stellen gefüttert werden. Die Tiere werden im Schlag versorgt.
Wilde Nistplätze müssen weitestgehend vermieden werden. Bitte melden Sie zugängliche Taubennester.

Erfolgreiches Tauben-Management

Vielerorts führen größere Ansiedelungen von Stadttauben zu

  • Verschmutzungen durch Taubenkot
  • Beschwerden von Bürgern
  • erheblichen Kosten für Vergrämungs- und Reinigungsmaßnahmen
  • vermeidbarem Tierleid.

Verschiedene Methoden, die Taubenpopulation zu reduzieren, erwiesen sich als erfolglos oder tierschutzwidrig. Vergrämung als alleinige Maßnahme verlagert das Problem lediglich auf benachbarte, ungeschützte Bereiche.
Es gibt jedoch ein nachhaltiges und tierfreundliches Konzept, das bereits in mehreren deutschen Städten praktiziert wird.  Mehr erfahren

Taubenhäuser bieten die Möglichkeit, Stadttauben und ihre Hinterlassenschaften zu konzentrieren und die Brutaktivität zu kontrollieren. Dabei spielen ein geeigneter Standort sowie die kompetente Betreuung des Schlages eine entscheidende Rolle.

Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten und finanziellen Mitteln gibt es verschiedene Varianten:

  • Taubenhäuser (z. B. auf Flachdächern, Parkdecks)
  • Taubentürme (z. B. in Parkanlagen)
  • Gebäudeschläge (z. B. in Dachböden oder Kirchtürmen)
  • sonstige Taubenschläge (Bauwagen, Container).
In Jena sind die Taubenhäuser ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Mehr erfahren